Люди, говорят на Rammsteinfan.ru "Messer" есть! Но тока так покапаться надо!
Не знаю на сколько это правда, но попытка не пытка, ведь так. Тока у меня сейчас чёт никак не выходит.Я ещё постараюсь поискать , хотя вместе веселей, не так ли?
у меня есть стихи. не все правда. и переводы.
а вообще.по-моему, на раммавстрии искать лучше. оригинал всм.
В колонках играет: Snakeskin - I am the Dark
СПАСИБО, СПАСИБО, СПАСИБО... я ПРЯМ ПРОСЛЕЗИЛАСЬ, СПАСИБО СПАСИБО СПАСИБО, Я ПРАВДА НИЧЕГО ОБ ЭТОМ НЕ ЗНАЛА, Я ТАК ВАС ЛЮБЛЮ! СПАСИБО ЕЩЁ МНОГО МНОГО МНОГО РАЗ )))))))))
3x Fisch
Sie verkauft Fisch
er isst keinen Fisch
so hat er bald Katzen
er kauft jeden Tag Fisch
so kann er sie sehen
sie faengt an zu lachen als er fragt
und geht aus Mitleid mit
er hat keine Worte
bringt sie nach Hause und es faengt an zu regnen
sie erzaehlt von ihrem Vater
hat Nadeln im Schaedel und wird nicht mehr leben
er denkt wie gut doch der Regen ist
braucht das Grabbeet seiner Frau nicht giessen
Sie verkauft Fisch
er isst keinen Fisch
er hat Katzen
er kauft jeden Tag Fisch
so kann er sie sehen
sie sieht ihn an
er merkt es nicht
er fragt sie wird mit ihm essen
sie hat Fisch
er will den Nachtisch vor der Suppe
er bringt sie nach Hause und es faengt an zu regnen
sie erzaehlt von den Kindern
kann sie nicht haben
hat einen Wolf im Uterus
er denkt wie gut doch der Regen ist
kratzt die Suppe von der Zunge
Sie verkauft Fisch
von Fisch muss er kotzen
die Katzen sind tot
er kauft jeden Tag Fisch
weil sie das will
so kann sie ihn sehen
und als sie ihn fragt faengt es an zu regnen
er bringt sie nach Hause
sie erzaehlt von ihrem Mann
hat weiche Knochen
weich wie Graeten
es geht nicht bei ihr
sie wohnt ueber einer Tischlerei und einem alten Mann
die Tischlerei waere dann gut
Abgewiessen
Ihre Asche zuckt in meiner Hand
Ich streu auf die schonen Wiesen
Die Spatnachtsonne scheint so blass
Da fallt mein Samen in das Gras
Vereint mit ihrem Staubgebein
Ist sie nun doch fuer immer mein
Abtrieb
Ganz in Weiss
und unter kalte Sonnen
legst du dich
zu gruessen unter Traenen
was laengst Abschied nahm
noch vor dem Schrei
Die Beine
gleich Fanfaren
in den Himmel zeigen
weiss es laengst wo vorne ist
weil kalte Zangen
im Galopp
und wie die Diebe
sich es holen
So singst du
unter Kraempfen
ihm dein Liebwohl
und Immerdasein
wenn es den Kleinen Koffer
mit den rosa Kaefern nimmt
geht dann zu den anderen
die da mit Fliegen spielen
dort wo die Sonne
viel viel heisser brennt
Andacht
Wer zu Sueden spuckt und sich den Sputem
beschaut wie einen Kandinsky
will dann ein Meer gespeit
ist seines klein so nicht meins
steck artig die Zunge ins Gefraess
weich wie eine Ammenbrust
und der Mond schreit sich zur Sichel
das leise Licht soll Schnitter sein
als der Nebel faellt Schwat um Schwat
der halbe Stern haelt seinen Grimm ins Meerchen
so wurd es heiss zur Nacht
und roch nach H?hnerfutter
Bald
Wird die Sonne untergehen
ich werd vor deinem Fenster stehen
ich hoer den Vogel in mir singen
der Abend wird mir Gutes bringen
Du kaltes Fleisch komm zu mir
komm hierher du kuehles Tier
bleibe blutleer nur zum Schein
ich schiess dir Feuer ins Gebein
Lebe langsam doch stirb schnell
draussen wird es langsam hell
ich knote meine steifen Venen
um deine eingeeisten Sehnen
Das tut dir gut das macht dir Spass
das Fleisch wird heiss das Lager nass
der Vogel eingeoelt und blass
legt sich waermend in dein Gras
Baume
Was treibt uns unter wilde Baume
der Schmerz wohnt unter Eichen
stell dich nicht auf seine Traume
wird leise aus dem Wurzholz schleichen
Ein Krueppel liegt am Weidenbaum
gebrochen beide Bein
das Baechlein schmollt in rostig Schaum
wollt seine kalte Freundin sein
Der Axtmann liegt am Birkenbaum
gebrochen beide Bein
war zu schon ihn umzuhaun
schlug sich selbst das Eisen ein
Im Erlholz liegt ein Findelkind
gebrochen beide Bein
ein Baumchen fiel in schwerem Wind
da blieb es lange nicht allein
Unter einer alten Linde
liegt die Liebste mein
ein Herz steht auf der Sommerrinde
sie schlief nur langsam ein
Was treibt uns nur zu wilden Baeumen
dem Vogel kann man feldwarts lauschen
aber in verlauten Rahmen
die Engel mit den Fluegeln rauschen
Da sass es
Ein Vieh im kalten Sand
alles starb der Todmlag im Sterben
wollte mitsterben einmal Mond auf Wasser sehen
selber toeten ein wenig
die Kinder des Neptun kochen
rief das Nachtlicht
der Mond steig herab so hielt es ihm Mund und Nase zu
sein Gesicht war scheusslich
anzusehen
Da sass es
das Vieh mit dem weissen Ruecken
es bewachte das Wasser
bekam Haare und eine Aussicht
der Sand war alt
es durfte bei ihm liegen
wach und bewachte
wartete auf den Augenschlag des Leuchtturms
baute Gaerten
manchmal gab es Kinderfinger
sie hingen an den Schwaenzen ertraenkter Katzen
und wollten nicht gestohlen werden
es band sie zu Waeldern schreien im Papier
und schreib sich auf
fuer eine halbe Schwester
Der alte Mann traegt ein Brett
Der alte Mann traegt ein Brett
freundlich
schliesst Licht und Tuer
Ventilatoren fluestern
ein Tierchen schnarrt irgendwie
wie gut doch der Regen ist
Insekten verstecken sich
ist so eine Grille
denkt er
schliesst die Augen und riecht die Holzfetzen
kuesst er sie
legt seine Nase unter ihr Kinn
sie riecht nach Fisch
seine Haende die Suppe
umfassen ihr Gesaess
er kreuzt die Haende
Haendeschaukel lange
sie laesst sich fallen
sie wird schwer
er kann sie nicht halten
sucht nach Halt
traegt Sorge dass er in ihr bleibt
es ist dunkel aber moeglich
Umrisse einer Maschine wie Tisch
er traegt sie zum Schatten
dort zu der Grille
wirft sie auf kaltes Eisen
will in ihr Haar greifen
die Grille schreit
der alte Mann gibt das Licht und stellt die Saege ab
sie hebt seine Hand auf
gibt sie ihm
er riecht daran
riecht nach Fisch
Der Tod
Der Tod
ist ein Koenig
maechtig und
allmaechtig
mit Koenigin
doch ohne Garde
und zwischen seinen Beinen
pendelt eine Hellebarde
weiss nicht wohin er will
links rechts
das Pendel gibt die Richtung an
weil er sich nicht entscheiden kann
Mein Herz ist ein Soldat
marschiert im Takt zur eignen Trommel
und kusst den Sturm
in seiner Majestaet
der Koenigin
Land unter war das Koenigreich
die Krone seiner Hoheit kahl
der Koenig fluestert in den Stahl
Pendel gib die Richtung an
links rechts
weil ich mich nicht entscheiden kann
Der Tod ist ein Koenig
maechtig
und allmaechtig
das Grimmen in ihm traechtig
wirft bald die Jungen in die Zeit
mein Herz in Schrecken stehen bleibt
der Soldat steht wie ein Turm
mit grossen Haenden holt der Sturm
die Koenigin
links rechts
niemand weiss wann das begann
das Pendel gibt die Richtung an
Die Muse schlaeft nur so an mir
Die Muse
schlaeft nur so an mir
und laesst sich boese bitten
will nur kuessen
ich muss koerpern will sie bohren
lieght sie jede Nacht im Kleid
mit ihren viel zu kleinen Titten
will ein Kind von mir
ohne sich zu paaren
es schlaeft im Wort
sagt sie
sagt sie schon seit Jahren
Das Kind
schwimmt schon in meinen Leisten
sie laesst es nicht gewaehren
hat Angst vor Milch und Kaiserschnitt
und Dammriss
will muttern ohne zu gebaeren
Die Muse liegt im Hochzeitkleid
Perueckenpuder faellt ihr in die Augen
ich habe mich und Lust verloren
das Kind verlaeuft sich in der Huefte
will sehr wohl am leben sein
wird an meinen Leisten saugen
nichts waechst mehr
faellt mir aus dem Harngesicht
schmerzvoll wie ein Nierenstein
Drei Wochen liegt sie ohne Regung
Drei Wochen liegt sie ohne Regung
auf meinem Tisch der vom Barock
nur Hufte reisst sich aus dem Pflock
macht eine Ehestandsbewegung
Die macht meine Augen fliehen
ich kann den Blick nicht halten
Versuch die Lenden zu erkalten
so gab ich ihr die Medizin
Meine Haende schwitzen klamm
ihr ganzer Koerper scheint erfroren
etwas Mozart hilft den Ohren
weil sie nur noch hoeren kann
Aus dem Knie ein Zupf gedrechselt
ich fraese mich nach oben
wird mir Dampf zum Mund geschoben
drei Wochen Schosstuch nicht gewechselt
Es wird ihr rot bis vor das Bein
da lass ich sie nicht leiden
kann sich doch nicht sauber kleiden
und schlaft zur Zauberfloete ein
Fuetter mich
Gib mir Namen so von Tieren
ich heb das Bein zum Urinieren
der Hund
schlaegt den scharfen Zahn
ins rosa Schwein aus Marzipan
fьttert sich mit heissem Fett
zerrisst dabei die schwere Kette
wьrden Sie ihn Gassi fьhren
die Rute mit dem Mund berьhren?
fдngt schon wieder an zu bellen
musst sie mir zur Verfluegung stellen
die behaarten Schenkelkissen
mit den Pfoten aufgerissen
bin ich ganz in sie gekrochen
fress alles auf mit Fell und Knochen
Haesslich
Oh kann denn niemand sehen
Unter meinem Ungesicht
Rauscht ein wunderschoenes Herz
Ach weh nehmt mir die wilde Boee
Vom Fleischmeer meines gierigen Geschlechts
Das noch kein Schiff befahren hat
Oh Gott beruehre mich
Spuck deine himmlischen Kaskaden
Auf mein verwunschenes Antlitz
Dann werde ich fuer dich betten
Oh Gott mach mich schoen
Ich werde die Bibel oelen und die Fliegen vom Kreuze lecken
Den Unrat der Dreckengel speisen
Meine Seele sei dir Geschenk
Fuer ein wenig Anmut auf meiner Fratze
Damit ich sie nuetzen koenne fuer die Sinnenlust
Zu verfuehren die Herrlichen
Die holden Nymphen
Die nur beruehren ihresgleichen
Gib mir das und vergib mir denn
Ich will sie Alle
Ich habe dich im Traum gesehen
Ich habe dich im Traum gesehen
In heller Nacht auf hartem Bette
Lief mit dem Alptraum um die Wette
Meine Sohle schwer gleich Blei
Das Angstgeschoepf zieht rasch vorbei
Und rief in Lust und Sinnenwahn
All Weib mit deinem Namen an
Und ich werde nicht mehr wach
Warum gibt die Erde nach
Die Finger krampfen in den Schlamm
Als er mit dem Fusse dann
Kraeftig ins Gesicht mir schlaegt
Erschoepfung an den Fingern saegt
Tritt mir heftig in die Rippen
Reisst mir das Zucken von den Lippen
Geknotet an des Lebens Rest
Wirft Krumen Mitleid mir zum Fest
Als Sieger stand er ueber mir
Lachte und erzaehlt von dir
So du noch auf dem Altar
Dich vereintest jung an Jahr
Dich vor meinen Blicken paartest
Ich dachte dass du auf mich wartest
Erwache aus dem Schlaf der so verdorben
Waer besser doch im Traum gestorben
Ich haette Kerzen angebrannt
Ich haette Kerzen angebrannt
doch das Licht es fiel mir aus der Hand
die Flammen stiegen ungeheuer
und deine Haare fingen Feuer
ein kleines Boot im Flammenmeer
kein Land in Sicht nicht Feuerwehr
Ich legte meine Angst in Ketten und gab ihr den Brief
Ich legte meine Angst in Ketten und gab ihr den Brief
Sie laechelte so ein bisschen
Die Zaehne konnte ich sehen
Ein bluehender Kirschbaum und so ging sie
Die Tage fielen wie Sternenschnuppen
Ich sah in die Nacht
Kuesste in meine Augen
Und sah nicht eine
Sie stand mit anderen Maedchen
Ein Kirschbaum bei Frucht
Ich war in Fieber und trieb mit Feuer die Stare aus Blaettern
Da sprang sie auf meine Hand und sang so schoen ein grausig Lied
Den Brief will ich nicht lesen
Dein Kamerad hat ein Gesicht ein schoenes
So will ich mich ihm versprechen
Ich verlor das Licht
Meine Mutter nahm mir das Tuch von den Augen
Schoenheit ist fuer uns nicht bestimmt
Und kaemmte sich den Rost aus den Haaren
Ihre Anteilnahme hatte Anker geworfen
Es wurde wieder dunkel
Ein Zwerg erschien und sprach in Versen
Dein Leid kann ich betreuen
Auch ich wurd einer Liebe Narr
Doch bitter sollte sie es reuen
Will sich nicht mehr richtig freuen
Du musst die Pein im Feuer waschen
Dann steigen Engel aus den Aschen
Ich ging zum Spiegel
Dann erschlug ich meinen Freund
Steckte ihr die Finger in die Augen wartete drei Jahre
Und gab ihr den Brief
Sie laechelte so ein biesschen
Tastete mein Arm
Sprang auf meine Hand und fluesterte in meine Augen
Lies ihn mir noch einmal vor
Ich sehe eine Sternenschnuppe
Ich sehe eine Sternenschnuppe
so werd ich von des Schosses Herde
ein kleines schwarzes Haar befreien
und lege es in meine Suppe
was da ist und was es werde
nichts wird so wie frueher sein
Verschuettet ist die gute Saeure
du hast dich kaum verдndert
nur die Gebaerden wirken wild
meine Liebste meine Teure
ich trink den staub von diesem Bild
Dein Fleisch ist ein zerrissenes Segel
die arme Seele in der Schwebe
Haut ist tief gepfluegte Erde
die Haendchen ohne Fingernaegel
was da war und was es gaebe
zu spaet fuer artige Beschwerde
Ich will Meer
Da war es mein bester Sommer
mit langen Regen und grossen Monden
kleinen Tieren auf schwarzen Archen
und einem Maedchen
das sich Schnecken auf die fahlen Arme legte
sie hatte Angst vor dem Fall der Blaetter
ein herrenloses Huendchen
unter den hohen Baeumen
lauschte dem Appell der Aeste
und dem Schmerz in ihrem Milchnest
Ich rette den Krebs
aus der Brust des Maedchens
setzte ihn auf meinen Ruecken
und wir entkommen der Blutflut
der Sarkom hatte die Zeit verloren
doch das Meer war uns gewogen
und er kannte die Sterne
Er legte sich zum Sterben an ein faules Oedland
und warf einen Fuchs an den Himmel
dieser dankte es mit Wetterblumen
die Weifen trugen Sand auf den Lippen
und die Sonne hielt sich die Haende vor das Gesicht
war auf dem traurigsten Platz der Welt
ich kroch auf das schmutzige Laken eines Flussbettes
es hatte die Farbe schlechter Wuensche
war rissig wie die Fusssohlen meiner Grossmutter
der Gedanke an das Maedchen war kein Kissen
doch fand ich Schlaf
Aus meinen Augen fielen Kohlweisslinge
in das hohe Korn eines Tagtraumes
das Nachtkind brachte mir ein Feuer
doch der Traum sprang mir auf die Schulter
und erzaehlte mir von seinen Traeumen
als ich ins Meer lief
es war der laengste Sommer meines Lebens
ich fing die Fische in Pfuetzen
und brachte sie dem Maedchen
die sie entkleidete
und zu den anderen legte
die nicht im Wasser ertrunken sind
Ich will Meer
Immuneswaeche sehr positiv
Sie ist Mitte Vierzig
Hat eine Narbe auf dem Bauch
Von einer mexikanischer Machete
Ich versprach ihr die Ehe
Zwei anderen Huren auch
Zerrissen ihr Segel
Zerstueckelt die Brueste zu Haifischluder
Von einer mexikanischer Machete
Unser Floss eine Leiche
Ihr eigener Bruder
Dem Seesturm entkommen
Wir sterben nicht in Booten
Durch eine mexikanische Machete
Wir schwimmen mit den beiden Dirnen
Von ganz alleine zu den Toten
Missfall
Wenn sich die Warzenhoefe roeten
wird sich etwas in ihr toeten
ein halbes Tier ertrinkt am Darm
liegt jetzt blaugebrannt im Arm
der Abort wird ihr entrissen
den Vater nur die Brueder wissen
der Wurf am ganzen Leib behaart
wird zum Hundehof gekerrt
Das kranke Weib weint in die Nacht
das dritte tot zur Welt gebracht
war schon verdorben als sie schrie
und fiel leblos unters Knie
fand seinen Himmel unter Aas
ein kurzes Glueck als Toelenfrass
ein krankes Weib schreit in die Nacht
den Bruder tot zur Welt gebracht Nele 2
Liebes Kind lass mich nicht weinen
vergebe meinem schwachen Hirn
es wollte nicht am Herzen sein
waere gern jetzt bei den Meinen
und kuesste deine junge Stirn
ist meine Lieb dir immer rein
ich hab den Fisch im Bach befragt
die Blumen auf den Wiesenraengen
die Voegel und das Kaefertier
alle haben zugesagt
wir steigen auf und werden dir
tausend Kerzen an den Himmel haengen
so kann dein Leben finster sein
musst nur die schoenen Augen schliessen
dann denk ich deiner und die Nacht
weicht einem warmen hellen Schein
Pappel
Hab bedacht so bleibt es auch
ich durfte deine Blaetter lecken
auf deiner Haut zum Zeitvertrieb
so viele Falten zum Verstecken
Wie Blut ins Meer der Sommerwind
dein Lachen in den Himmel schickte
hab nicht geahnt dass ich zur Stund
dem Unheil in die Augen blickte
So weckte es die Donner auf
und wir wussten um die Zeichen
da reiten sie mit wildem Haar
und Baerten die zur Erde reichen
Aus ihrer Mitte sprang ein Blitz
derselbe dich schon zweimal traf
stiess dir die Zunge in den Schoss
so dass er ausenanderbrach
Ach haett ich eine Axt gehabt
wir waeren ihnen leicht entkommen
geopfert hast du dich fuer mich
ich weiss sie haetten mich genomen
Die Trauer tobt wie ein Idiot
ich hoere sie in den Waeldern schreien
ach was soll ich ohne dich
es wird nie wieder Sommer sein
Hab gedacht so bleibt es auch
immer deine Blaetter lecken
hab gedacht so wird es immer sein
so viele Falten zum Verstecken
Sautod
Ich bin in Hitze schon seit Tagen
so werd ich mir ein Kahlwild jagen
und bis zum Morgen sitz ich an
damit ich Blattschuss geben kann
Eine Ricke hochbeschlagen
wird sich bald zum Setzen tragen
so muss ich auf Beschlag verzichten
kann es nicht zu Holze richten
Ein Schmaltier auf die L?ufe kommt
hat sich im hohen Ried gesonnt
macht gute Faehrte tief im Tann
der Spiegel glaenzt ich backe an
Der Wedel zuckt wie Fingeraal
die Flinte springt vom Futteral
ich fege mir den Bast vom Horn
und geb ihr ein gestrichenes Korn
Sie sp?rt die Muendungsenergie
roter Schweiss tropft ihr vom Knie
ich kessel sie zum Luderplatz
und verblase dann die Hatz
Von ihrer Schnalle tropft der Schmalz
ich roehre auf die gute Balz
Dann zerre ich es in die Ecke
und schlage sie aus ihrer Decke
Taenzerin
Ich sah die schoene Taenzerin
Wo der Mistral ins Hueftfleisch weht
Sie hatte Beine bis zum Kinn
Altar fuer jedes Nachtgebet
Die Hueften schwer und ohne Grieben
Der Hinten prall gleich einem Schimmel
Sie koennt ihn in die Hoehe schieben
Dann kuesste er den grauen Himmel
Sie brach sich ihren Hals entzwei
Und mein Herz in tausend Krumen
Ihr letzter Seufzer ein Verzeih
Roch wie ein Wald von Gartenblumen
Diesem Forst in Reich und Glied
Entsteig ein Heer von Voegelein
Schmatzen ihr ein letztes Lied
Mein Herz wird Frass am Leichenstein
Ihre Glieder bald blassblau
Doch atmet scheu der Sonnenschein
Solang die schweren Hueften lau
Koennt ich auch lieben ihr Gebein Taenzerin 2
Das ganze Ballhaus hat nach ihr gerochen
der Duft ist mir ans Herz gekrochen
und Schwindel schob sich vor mein Hirn
hob sie der Taenzer ueber Stirn
doch ploetzlich fiel der Taenzer hin
und sofort tot die Taenzerin
die Anmut brach wie ihr Genick
und mein kurzes Augenglueck
Tod nach noten
Geboren in Bedraengnis
Und an eine Sau gelegt
Den Zitzen zum Verhaengnis
Milch in beiden Ohren
So offen Uergernis erregt
Gealtert in Vergaengnis
Tod sei Dank nicht neugeboren
Doch selig sind die Toten
Die krepiert sind auf gerahmten Noten
Verglaste kleine Geister
Waehlen in Seelen
Grosser toter Meister
Ein Walzer der Idioten
Der Herzschlag gibt den Takt
So sterben wir nach Noten
Tod singt
Leise leise werd ich reiben
Mein Diadem auf deinen Poren
Will meinen Schwanz in Scheiben schneiden
Gezogen auf ein duennes Holz
Ihn langsam in dein Arschloch bohren
Lese leise schaelt ein Geier
Hodenhaut aus seinen Faengen
Kann jetzt deine fetten Eier
An meine toten Ohren haengen
Leise leise kalter Frucht
Die Nippel von den Titten reissen
Dann wird ich dir mit voller Wucht
Mitten in die Fresse scheissen
Leise leise heult das Kind
Muttis Urne bleibt nicht leer
Wenn sie doch gestorben sind
Dann leben sie auch heut nicht mehr
Unter Vollmond und Girlanden
Unter Vollmond und Girlanden
ist ein Trugbild aufgestanden
springt mir aus der Schaedelhaut
faellt grunzend in mein Lendenkraut
sitzt mir im Schritt
und will mich fassen
doch wird es im Gestank erblassen
so werf ich das Gespinst zu Erden
zergeht dort wohl zu tausend Scherben
muss eilig mich darueberlegen
das mit dem Mund zusammenfegen
dann spucke ich in mein Gesicht
da stirbt es mir im Augenlicht
Viva Andromeda
(1)
In blanker R?stung steht mein Heer
von ach zehntausend Illusionen
geziert mit B?ndern und mit F?hnchen
ich selbst Pilot auf wei?em Pferd
bin Pionier im Morgenrot
nicht wissen was der Horizont
da meine Flotte wartet auf Signal
das ich wohl gebe wenn es Zeit
zu schm?hen die Bedr?nger
Und so erober ich dann ohne Unterschied
die Schlachten niemals lange w?hren
ja alle G?tter stets auf meiner Seite
in R?ngen und vin Logenpl?tzen
das Echo ihrer Schaulust klappert
wenn ich im Flug dem Gegner nehme
Leben und auch Hab und Gut
um zu beschenken dich nach Art
die dich die meine werden l??t
So ich mich mit dem Drachen schlug
das funkelnste der Augen
seiner feisten K?pfe
nun ziert den Ring an seidnem Finger
f?r ein versprechen da? du ewig wohnest
wohl unter meiner Schindel
und nur sein Blut ar es was versiegelte
einst die Lippen gleich Libellenfl?gel
weil sie bestimmt doch nur f?r meinen Mund
Nahm ich nicht Bad in seinen D?rmen
die dann wie blasses Linnen ich
so kunstvoll schlang ach um deine H?ften
weil doch so gl?sern sie
Schutz bedurften nun zu jedem Herzschlag
auf da? alleine ich
den Turm er Lust zu deinem Himmel
Stein auf Stein und sanft dir richte
bis in den Kosmos irdischen Verlangens
Andromeda ich kann dich sehen
warst nie so nah wie dieser Tage
ein Wunder wiederfuhr da meinen Augen
und feiert Richtfest nun auf allen Poren
das wei?e Pferd wird mein Schicksal sein
Trompeten schmetter ?ber alle Zelte schmettern
verk?nden Sieg f?r alle Zeiten
doch Rang und Loge bleiben leer
und dunkel wurd es nicht zur Nacht
(2)
Es bleibt ein Jahr mir noch uns zwei der Tage
zu schreiben was mir widerfuhr
nichts heilt den Schmerz ob des Betruges
verraten leck ich meine Wunden
zieh nun heimw?rts
den Himmel f?rbt braun der R?stung Rost
gebrochene Lanze ziert zum Hohn
die einzige Beute
dein eingestaubtes L?cheln
und die Korona kann den Weg nicht leuchten
da m?de ich so auch der Glaube
und alle meine Mannen tot
bleibt keine Kraft zu stellen
ein neues Heer
Nele
Tu das nicht
fa? das nicht an
weil man sich verbrennen kann
tu das nicht
ach la? es sein
es tut weh und du wirst weinen
Man i?t von Speisen
die verdarben
und achtet Schimmel nicht
und nicht Gestank
und leckt das Feuer aus geplatzen Narben
und wei? am Ende man ist Krank
pa? blo? auf
Oh tu es nicht
ach la? das sein
meine Angst um dich so gro?
gesalbt in Worte wirkt sie klein
doch der Rost auf meinem Balg
soll dir Gold und Silber sein
Mein Kind da? dir kein Leid geschieht
ich w?rde Schei?e fressen
ich w?rde Eiter saufen
w?rd mir den Arsch versilbern lassen
dir von dem Silber Puppen kaufen
pa? blo? auf
tu das nicht
oh la? das sein
mu?t nicht frieren um zu sp?ren
die Krankheit kommt von ganz allein
nur G?tter d?rfen dich ber?rhen
und auch dann werde ich bei dir sein
dann werd ich bei dir sein
werde bei dir sein
Durch dick und dьnn
Wehen Liebeswinde flau
k??t Mann auch die fette Frau
die Seele tief im Wasser liegt
auch Frau nimmt alles was sie kriegt
Du bist jung
und ich bin nett
ich hab ein weiches Doppelbett
jedes Schiff braucht einen Hafen
warum willst du nicht an mir schlafen
Ich bin nicht jung
du bist nicht nett
ich bin h??lich du bist fett
doch im Sturm ist jeder Hafen gut
und morgen bist du ausgeruht
Sucht [b]
SIe hat mich noch nie belogen
ich wei?, da? sie mich nie verl??t
sie hat ein Netz um mich gewoben
h?lt mich mit tausend Armen fest
Sie kam als mir die Stimme brach
ihre Wiege meine Hand
ich schlafe abends mit ihr ein
sie ist nicht mit mir verwandt
Sie sch?ttelt mich und l??t mich frieren
kennt kein Mitleid kein Erbarmen
vergleiche sie mit nassen Tieren
doch meine Sucht hat keinen Namen
[b]Fausthaus
Jede Nacht zur selben Stund
streift ein Knabe meinen Traum
h?lt mir sein Pferdchen vor den Mund
ich f?hr es liebevoll am Zaum
Da Tier gar pr?chtig im Gebl?t
ist seinem Herren gleich von Adel
hat Stamm im edelsten Gest?t
ja die Dressur frisst jeden Tadel
Der J?ngling wirft mein Lob aufs Bett
sch?mt leise Missgunst in die Ecken
wirft seine Sterne aus dem Etikett
und schl?gt sie in den sch?nen Schecken
Das Pferdlein b?umt sich vor mir auf
der J?ngling will sich weiter sch?men
Maulschaum tropft vom Vorderlauf
ich sitze auf un kann es z?hmen
In seinen Flanken schl?ft der M?rz
und seine M?hne lockt verwirrt
zeigt mir den Platz in meinem Herz
an den sich keine Frau verirrt
Gl?ck
Das Leben birgt auch gute Stunden
hab Fischaugen am Strand gefunden
werd sie auf meine Augen n?hen
kann dich dann unter Wasser sehen
und all die bunten Wasserschlangen
aus deinem sch?nen Sch?del fangen.
Zum Sein von schlechten Eltern
Ich hasse deinen Vater
an seinem fetten Bauch
auf ihren schlaffen Schinken
die Mutter deine auch
entrissen der Gebuld die Brust
in einer Nacht voll Fleischesnut
lielen in sich vor der Ehe und
zeugten dich auf trocken Sekt
die Scham derweil fra? trocken Brot
Die Eierst?cke von Mama
und auch die Wanzen unterm Bett
feierten ein schmutzig Fest
besoffen sich am Hodenfett
doch der liebestolle Freier
w?lzte sich vor Schmerz im Dreck
verlor sich in den nahen Weiher
man trug ihn mit der Schaufel weg
Die Mutter wurde krank im Schritt
zu sp?t das Tierchen abzusaugen
warf dich in den Staub des Seins
und mir das Wasser in die Augen
da ich zwanzig Winter sp?ter
mich vergifte an dir Tag und Nacht
an faule Lendenfrucht gefesselt
und um mein Seelenheil gebracht
Nebel
Wenn die Nebel aus den Wiesen steigen
werd ich mir die Haut aufschneiden
zwei Faden unterm Schl?sselbein
lass ich das weisse Meer hinein
Ich steche mir die Augen aus
ohne Fenster ist das Haus
schlag mir sch?n den Sch?del ein
dann schneit es und mein Hirn friert ein
Ich hacke meine Brust aus Spa?
es regnet und mein Herz wird na?
?ffne meine dicken Venen
und schenk dir Str?u?e roter Tr?nen
Ich schneide wie ein Blatt Papier
jeden Tag ein St?ck von mir
leg dir die Teile auf die Stirn
versenke sie in deinem Hirn
bis ich winzig und ganz klein
zieh dann in deinen K?rper ein
Ich werde auf deine Br?ste steigen
und mir selbst die Aussicht zeigen
durch die Lippen kriechen m?ssen
kann ich deine Zunge k?ssen
Der Leberfleck auf deinem Bein
soll meine kleine Insel sein
die kleine Narbe wird mein Nest
ich mich an den H?rchen fest
wenn du das blasse Kleid anziehst
und weine wenn du M?rchen liest
Big in Japan
Dies ist die traurige Geschicht,
von einem Mann der vor Gericht
steht, weil er unterm Lodenmantel
versteckte eine Hodenhantel
diese diente ihm zu Zwecken
kleine Kinder zu verschrecken
so stieg er vor den Kindergarten
die Rangen auf den Fremden starrten
er ?ffnete den Mantel weit
zu zeigen seine Fertigkeit
die M?dchen lachten ihm zur Schmach
da legte er drei Kilo nach
so schwer war das Gewicht noch nie
der Sack ri? ab
der Kunstler schrie…
Ich weiss
Nicht warum ich spater aufstehe
Warum ich so fr?h schlafen gehe
Auf das eigene Geheiss
Bin ich einsam mit viel Fleiss
So leb ich schon zu viele Jahre
Doch bin zu jung noch f?r die Bahre
Bin ein halb vergorener Wein
Ein schwerer Tisch auf einem Bein
Nicht Fisch und ohne Wasserland
So halt ich gern die junge Hand
Doch Jungblut achtet mich nicht mehr
Hab keine Kugel im Gewehr
Muss mich mit altem Fleisch begn?gen
Mich mit der eigenen Frau betr?gen
Das Alter schl?ft mir auf den Schl?fen
Ich kauf das Gl?ck mir in den H?fen
Wer nicht sch?n ist muss sch?n leben
Sch?nheit war mir nie gegeben
Madchen tot
Da liegt sie nun
Steif wie ein Brett
Hat keine Koffer unterm Bett
Liegt so kalt am Waldesrand
Gemeuchelt durch die eigene Hand
Ihre Augen ohne Schein
Sie wird nie wieder siebzehn sein
Grossmutter
Ich lieg bei dir auf einem Bein
im bettgestellten Totenschrein
ewig kommst du nicht zur Ruh
ich sehe dir beim Sterben zu
doch sch?ttelt mich die Langeweil
ich fessel dich mit Wascheseil
bis in den Tod soll ich dich lieben
muss erst das Fett nach oben schieben
dann leg ich mich auf deine Haut
ich bin im Takt das Bett ruft laut
bald stopfe ich das Schossgedicht
mit einer Handvoll Falten dicht
Steiss und Rucken reiben wund
und etwas f?llt dir aus dem Mund
ewig kommst du nicht zur Ruh
ich nah dir Mund und Augen zu
die Nase die vom Atmen trocken
schliesst eine Klammer f?r die Socken
du hast gar nichts zu vererben
da sollst du etwas schneller sterben
dein Herz schl?gt schwach
mein Herz schl?gt laut
das Leben springt dir von der Haut
so will ich bis zum Leichenstein
dein lieber braver Enkel sein
Guten Morgen
Er stieg aus dem Bett
ging in den Badeort
sah sehr lange in den Spiegel
dann schnitt er sich auf
und legte sich unter einen Tisch zum Sterben
Er sei sagte das Madchen
viel zu alt f?r sie
Absicht?
Ich habe ein Gewehr
ich habe es geladen
ein Knall
du hast kein Kopfchen mehr
das seh ich durch die Schwaden
Sie klopfen an die Tur
nun werden sie mich fangen
ich kann doch nichts daf?r
ist einfach losgegangen
MESSER
Das tote Meer in meinem Fleisch
hat geboren einen Hafen
jeden Tag zur gleichen Zeit
legt sie an um mich zu strafen
mit einer sterbenden Galeere
die Lerche mit der weissen Haube
ich wurde toten dass sie bei mir w?re
doch hat sie Schnabel gleich dem Greif
und Fange scharf wie eine Schere
Sie wirft Anker und wird singen
entzwei mein Schiffchen aus Papier
schneidet es mit edlen Klingen
schreit sich zu kalteren Gew?ssern
es sinkt und niemand singt mit mir
und darum hab ich Angst vor Messern
Das Schiffchen blutet aus dem Mast
in die Brust der Grossmama
und wenn ihr nachts die Sonne scheint
ist jemand da der mit ihr weint
wir treiben kalt auf Augenschauern
hungerfroh in schweren F?ssern
sie schneidet tief um mich zu essen
und darum hab ich Angst vor Messern
Und wenn mir nachts die Sonne scheint
ist niemand da
der mit mir weint
Durch dick und dunn
Wehen Liebeswinde flau
k?sst Mann auch die fette Frau
die Seele tief im Wasser liegt
auch Frau nimmt alles was sie kriegt
Du bist jung
und ich bin nett
ich hab ein weiches Doppelbett
jedes Schiff braucht einen Hafen
warum willst du nicht an mir schlafen
Ich bin nicht jung
du bist nicht nett
ich bin hasslich du bist fett
doch im Sturm ist jeder Hafen gut
und morgen bist du ausgeruht
So hat das Kind in Not gelogen
So hat das Kind in Not gelogen
sie brachen ihm die Knie zu Stucken
sie Zunge vom Gefass gezogen
wollen die vom Gaumen plucken
aus dem Speiseloche gezogen
und um den Ruckenstock gebogen
der Wortermuskel wird versteckt
mit Haut am Achterleib bedeckt
Das kleine Madchen an den Krucken
tragt einen Knoten auf dem R?cken
bluht rosa wie ein Mandelbaum
die Nachhaut wirft noch Silberschaum
da mussen sie den Sprachwurz qu?len
die Stimme von den B?ndern stehlen
um die Wortkunst so betrogen
hat das Kind nicht mehr gelogen
es wird sich mit den bleichen Handen
selber wurgen und beenden
Aberglaube
Aus meinem Auge f?llt ein Haar
ich w?nsch mir was
sie w?re tot
und nicht mehr da
Komm, ich koch` dir eine Suppe.
Komm ich koch dir eine Suppe
aus W?nschen einer Sternenschnuppe
aus K?ssen und aus Schenkelschwei?
aus Tr?nen unterm Stei?
ich kr?mm dir jedes H??rchen
werf meinen Anker in dein Meerchen
und tief in meinem Seelenschrein
kerker ich dein Bildnis ein
will es in mein Herzen zerren
es tief in meinen K?rper sperren
Endlich
Aus Wolkenbruch und schwerem Fieber
Ein gleissend Licht w?rmt mir die Stirn
Dass ich euch fand ihr edlen Spender
Die ihr mir das Zepter reicht
Jetzt lache ich wenn’s euch beliebt
Und speise so ihr hungrig seid
Ich trinke nur auf euer Wohl
Und rede euch zum Munde
Ich bin wie ihr mich haben wollt
Bald steige ich wie eine Lerche
Steige auf in hohe Felder
Fette Wiesen immer gr?n
Und ?bersaet mit feuchten Knien
Mit gross;er Sichel ernte ich
Und Honig fliesst in alle Wege
Zu stillen Hunger auch den meinen
Der da auf Stelzen Fr?chte stiehlt
So steig ich wie eine Lerche
Ein wenig Farbe und Papier
Und das Fleisch rutscht aus dem Darm
Ja hier kannst du alles haben
Auch Mitleid f?r gerechte Narren
Ich f?lle Magen und die Taschen
Und r?ume euch das Hab und Sein
Mit jedem Herzschlag etwas mehr
Damit ich steigen kann wie eine Lerche
Endlich bereit f?r das mir wichtig
Auch f?r den grossen Schlaf
Und bin wie ihr mich haben wollt
Freiheit
Wein von s??er Rebe
Ich trink den Schwei? der Gitterst?be
Sie singen mit dem ersten Vogel
Was ich bin und was ich lebe
Wei? der Kettenhund dort am Turm
Ich sitze auf dem Bett
Seh mir Fotos an
Halt meine Jugend in der Hand
Wie die Zeit vergeht
Hinter Stein und Stahl
Wei? der Kettenhund dort am Turm
In meiner Not
Hab ich dem Mond gedroht
?ngstlich hielt
Er dann
Die Gezeiten an
Die Richterin im Abendkleid
Liegt jetzt bei mir in Fl?ssigkeit
Der letzte Freund mir bleib
Das Kinderm?dchen
Ist auch schon tot
Meine Mutter ist blind
Akne und Rosazea liefen Hand in Hand
?ber meine zarte Haut
?ber unber?hrtes Land
und haben es im Streich verbrannt
Mein Vater spricht zu mir
liebes Kind glaub jetzt und hier
die Frau, die dich zum Manne nimmt,
ist selbst h?sslich oder blind
In den Spiegel seh ich nicht
ich trag die Fackel im Gesicht
ich bin einsam doch nicht allein
Akne und Rosazea werden immer bei mir sein
Auf dem Friedhof
Als mein Vater noch lebte
erz?hlte er gerne so eine Kriegsgeschichte
ein Grantsplitter w?re durch den Leibrock in seinen R?cken gegangen
und man h?tte ihn nicht entfernen k?nnen
sei zu dicht am R?ckgrat
mit den Jahren seit das Schrapnell zwischen den Schultern gewandert
in einer gro?en Eitertasche
ich bin m?de mir ist ?bel
und ich hab das Ding immer noch nicht gefunden
F?r Conrad Ferdinand Meyer
Zitternd las ich das Gedicht
der Dichter ist tot.
laut ruf ich seinen Namen
und hatte Brunnen im Gesicht
Es ist zu kostbar f?r Papier
was da gefangen stand auf gilbem Grund
trieb mir das Wasser aus den Knochen
ein Manifest der Sinnengier.
Gern w?rde ich seinen Schatten betten
ihn belauschen wenn er spricht
befreien ihn vom untot sein
und meine eigne Seele retten.
Der Dichtor ist tot doch
las ich jede Zeile
trieb mir den Wortgegl?hten Keil
in mein gerahmtes Seelenheil
Ach h?tte Muse mir verratten
wie man solche Worte f?ngt
ich w?r gereist durch alle Himmel
und h?tte Sonnen aufgeh?ngt.
Fernweh
Eine Handvoll S?geap?ne
und eine Kr?he auf dem Dach
hab mich selber ausgegraben
?brig bleibt ein tiefes Loch
Eine Handvoll Rosenbl?tter
regnen in das tiefe Loch
singen dort ach komm doch wieder
meine Ankunft ist gar pr?chtig
Eine Horde wilder Affen
betet einen Rosenkranz
ich zieh das Messer aus der Scheide
da fri?t mich eine fette Ratte
Mit einem Raben auf der Schulter
singend aus dem Sho? der Ratte
mach deiner Angst die Flanken zitternd
und fresse ihre D?rme
FRIEDHOF (2)
Gefunden
ein grosses St?ck Metall
ganz schwarz
ich werde mir einen Brief?ffner daraus ziehen
bin wieder gut
Sie erz?hlen man hatte das Grab einer W?chnerin ge?ffnet
und gar grausig hinterlassen
Mein gutes Schiff
auf grosser Fahrt
hat sich mit Untergang gepaart
der Zufall will den Wind in Ruhe
so treibt es auf den Mahlstrom zu
das Schicksal darf es noch nicht kentern
der Schrecken soll es heimlich entern
die Ankertaue sind zerrissen
die Takelage l?ngst zerschlissen
die Lause selbst die Ratten gingen
die Mannen sich am Mast erhingen
oder sprangen ?ber Bord
ich werf die letzte Hoffnung fort
hab keine Klinge mich zu schneiden
ich k?nnt in flachen Schmerzen scheiden
doch das Schiksal l??t sich Zeit
und keine Insel weit und breit
bis ich bald auf Packeis stehe
und elend dort zugrunde gehe
Das Leben birgt auch gute Stunden
hab Fischaugen am Strand gefunden
werd sie auf meine Augen naehen
kann dich dann unter Wasser sehen
und all die bunten Wasserschlangen
aus deinem schoenen Schaedel fangen.
Не могу сказать, что угорь - это цветастая водяная змея, но... за неимением лучшего, сойдет и невзрачный черный угорь. ;-)
Дааа. блин, я вчера все стихи читала... под землятресение) Ну это не важно, знаете читала впринципи любительский перевод, но всё же в тему вникла. Стихи такие наполненные эмоциями и переживаниями, особенно понравились стихи "NELE" и "MESSER".
Спасибо за все ссылки и стихи, я без вас бы совсем не справилась)