Und tief in meinem Herzen
Herrscht Ruhe vor dem Sturm.
Liliths Kuss brennt heiss auf meiner Haut.
Der Salzprinz ist verloren,
Das Aufgebot bestellt:
Ein Wunsch...ein Traum...vergebens?
Weiss ich, wann der Vorhang fellt?
Horst Du, wie die Vogel schreiґn?
Sie sagen Dir: „Ich kommґ nicht wieder!"
Warum fliegen Motten stets ins Licht?
Auf dem Bildschirm deutet mir
Die Fee den Weg zuruck zu ihr,
Denn alles ist gesagt, doch nicht getan.
Am Rande eines Abgrunds
Wird bald der Sprung zur Pflicht.
„Alexander, Du entkommst mir nicht!"
Was bringt uns all das Zweifeln,
Die Weichen sind gestellt:
Vergeben...doch nicht vergessen?
Was ist, wenn der Vorhang fellt?
Horst Du, wie die Vugel schreiґn?
Sie sagen Dir: „Ich kommґ nie wieder!"
Warum fliegen Motten stets ins Licht?
Auf dem Bildschirm deutet mir
Die Fee den Weg zuruck zu ihr,
Denn alles ist gesagt, doch nicht getan.
Von der Wiege bis zur Bare,
Drei Sekunden, sieben Jahre:
Warum fliegen Motten stets ins Licht?
Was ist, wenn die Stunde schlegt,
Man noch ein Wort zusammenzehlt:
Wenn alles ist gesagt und auch getan?
[500x444] ФИАЛКА
Фиалка на лугу одна
Росла, невзрачна и скромна,
То был цветочек кроткий.
Пастушка по тропинке шла,
Стройна, легка, лицом бела,
Шажком, лужком
С весёлой песней шла.
«Ах! – вздумал цветик наш мечтать, –
Когда бы мне всех краше стать
Хотя б на срок короткий!
Тогда она меня сорвёт
И к сердцу невзначай прижмёт!
На миг, на миг,
Хоть на единый миг».
Но девушка цветка – увы! –
Не углядела средь травы,
Поник наш цветик кроткий.
Но, увядая, всё твердил:
«Как счастлив я, что смерть испил
У ног, у ног,
У милых ног её».
Пер. Н. Вильмонта