
Auf Instagram wurde ich danach gefragt, als ich ein Bild des Kuchens für die heutige Torte hochgeladen habe. Also verrate ich Euch heute mal in einem eigenen Post mein gelingsicheres superduper Allround-Basisrezept für vieles und ein paar Variationen. Natürlich steckt es auch in der heutigen Torte.
Der Teig wird oft als Wunderrezept beschrieben – keine Ahnung, warum genau das so ist. Es gibt auch Bücher darüber. Googelt einfach mal nach „1 Teig – 50 Kuchen“…
Ihr braucht für eine 24 cm Springform:
Die Eier mit dem Zucker müsst ihr so richtig lange aufschlagen, bis die Masse hell und schaumig ist. Je länger, umso besser. Dann die Flüssigkeiten kurz unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und löffelweise dazugeben und verrühren.
Das war es auch schon! Es braucht also in der Basis noch nicht einmal viele Zutaten. Den Boden meiner Backform lege ich mit Backpapier aus und den Rand (oder bei speziellen Formen auch die ganze Form) besprühe ich mit Backtrennspray. Ich liebe mein Backtrennspray! Das kommt in jede noch so kleine Ecke!
Wenn ich nur einen Boden backen muss, backe ich den bei 175 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene OHNE VORHEIZEN für ca. 50 bis 55 Minuten. Und ich mache eigentlich immer eine Stäbchenprobe, dann bin ich auf der sicheren Seite.
Ohne den Ofen vorzuheizen deshalb, weil er dann (finde ich zumindest) gleichmäßiger hochgeht. Ihr könnt auch die Isoliermethode der Tortentante mit Alufolie und nassem Küchenpapier nehmen, dann wird er noch gleichmäßiger. Er braucht von der Zeit her aber deutlich länger. Ich habe den Boden ohne Vorheizen gebacken und er hatte nur einen kleinen Hubbel oben. Den habe ich noch heiß mit einem Topflappen etwas flach gedrückt. Außerdem ist bei mir die Oberseite eines Kuchens eh hinterher immer die Unterseite einer Torte. 🙂
Hier ein paar Beispiele, die ich auf Anhieb auf der Festplatte finden konnte:
![]() |
| Vanillekuchen – nur war leider das Backpapier nicht ganz glatt eingespannt. Das gleicht die Ganache jedoch wieder aus. |
![]() |
| Als Blech gebacken in der Schokovariante. Er lässt ich am Tag nach dem Backen super zuschneiden. |
![]() |
| Ganz viele Böden für den „Rohbau“ meines Minion-Kuchens. Diesmal die Stracciatella-Variante. |
Variationen mit der Menge:
Das Rezept nehme ich auch sehr gerne für Cupcakes. Für 12 Cupcakes reicht die halbe Rezeptmenge perfekt aus!
Für einen höheren Kuchen oder eine größere Form bzw. ein Blech nehme ich 6 Eier, also das 1,5fache Rezept. Das lässt sich herrlich leicht rauf und runter rechnen, je nachdem, wieviel Teig Ihr braucht.
Variationen im Geschmack:
Eigentlich sind hier Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich notiere hier nur mal meine häufigsten Varianten:
Ihr seht, mit dem Grundrezept kann man herrlich spielen und hat immer wieder neue Varianten, sodass es nicht langweilig wird. Ich glaube, ich kann den mittlerweile fast im Schlaf backen.
Aber jetzt nach so viel Theorie noch schnell ein paar Bilder von der heutigen Torte, die ich für die Sonderpädagogin auf der Arbeit machen durfte, die in Mutterschutz geht. Hierunter versteckt sich nach obigen Rezept ein Vanillekuchen gefüllt und eingestrichen mit Zartbitterganache.