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Pizzagteig – Grundrezept
Lesen Sie hier, wie man Pizzateig macht und wie man Pizza bäckt.
Die gute Nachricht zuerst: Pizzateig besteht aus ganz herkömmlichen Zutaten:
500 g Mehl (Weizenmehl Typ 550)
250 g lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
20 g Hefe
7 g Salz
Einige Italiener schwören darauf, weniger Wasser, dafür aber etwas Weißwein zu nehmen.
Nun die schlechte Nachricht: Es ist richtig Arbeit den Pizzateig mit der Hand zu machen, denn der Teig muss ca. zehn Minuten gut durchgeknetet werden. Dies ist die eigentlich schwere Arbeit beim Pizzabacken.
Hier das Grundrezept für den Pizzateig:
Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz vermischen
Hefe im Wasser auflösen und etwas Zucker hinzufügen. Gut rühren, bis die Hefe aufgelöst ist.
Stellen Sie die Hefemischung an einen warmen Ort und warten Sie fünf Minuten. Sobald sich kleine Bläschen bilden, ist die Hefe einsatzbereit.
Geben Sie nun die Hefe in das Mehl und kneten den Teig gut durch. Fügen Sie das Olivenöl beim Kneten nach und nach hinzu.
Der Pizzateig ist fertig, sobald er geschmeidig ist, der Knetvorgang dauert ca. zehn Minuten und ist ein gutes Training für Ihre Unterarme.
Formen Sie eine Kugel aus dem Teig und legen ihn in eine leicht bemehlte Schüssen (damit er später nicht am Boden klebt). Lassen Sie den Pizzateig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Der Pizzateig verdoppelt sein Volumen in dieser Zeit.
Achten Sie beim Ausrollen des Pizzateigs darauf, dass der Teig in der Mitte etwas dünner ist als am Rand.
Nun können Sie den Pizzateig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit Tomatensugo und weiteren Belegen Ihrer Wahl vervollständigen.
Die in einem vorgewärmten Backofen etwa 15 Minuten backen. Der Backofen sollte auf maximaler Stufe stehen.
Das mit dem Pizzateig ist sowieso eine Philosophie für sich. Der Italiener verwendet z. B. gerne Hefeweißbier und Wasser je zur Hälfte für einen guten Pizzateig. Je weniger Hefe desto mehr Geschmack kommt am Gaumen an. Salz sehr sparsam einsetzen und als kleinen Tipp kann ich z. B. dazu raten, dass man etwa ein Viertel der Mehlmenge durch “Semola di grano duro” ersetzt was ebenfalls zu einen besseren Teiggeschmack führt.
Sollten sie keine Zeit haben und die Pizza bereits nach ein bis zwei Stunden genießen wollen, dann sorgen sie für eine dementsprechende Wärme in der Küche und legen sie die Teigkugel in eine Schüssel, die sie mit einem feuchten Küchenpapier (Zewa) bedecken.Das Wichtigste – Wenn sie den Teig verwenden, dann werfen sie als ersten das Nudelholz in den Müll! Denn das wird sich ihr Teig nicht gefallen lassen
[показать] / Immer schön mit den Händen arbeiten und den Teig so vergrößern. Den Rand am besten immer schön hegen und pflegen und dann gibt es auch einen leckeren, fluffigen Pizzarand. Wenn sie den Teig bearbeiten, dann nehmen sie für das Bemehlen der Arbeitsfläche nicht das 550er Backmehl, sondern nur das Semola und sie werden sehen, dass der Teig viel weniger klebt oder kleben bleibt und er somit schneller belegt werden kann.
Pizzateig mit Kräutern
Der klassische Pizzateig ist natürlich ein ganz normaler Hefeteig. Man kann einen Pizzateig aber auch mit italienischen Kräutern backen.
Das Grundrezept für Pizzateig mit Kräutern ist das gleiche, wie bereits unter (pizzateig-grundrezept.html) Grundrezept Pizzateig beschrieben:
500 g Mehl (Weizenmehl Typ 550)
250 g lauwarmes Wasser, lauwarmes
2 EL Olivenöl
20 g Hefe
7 g Salz
Als Kräuter eigenen sich vor allem Oregano, Basilikum, Thymian und Rosmarin, wobei es natürlich auch auf die vorgesehen Belege für die Pizza ankommt. Wenn die Kräuter direkt in den Pizzateig kommen sollen, dann sollten Sie getrocknete Kräuter nehmen. Für ein nachträgliches Belegen der Pizza eignet sich vor allem frischer Basilikum.
Rosmarin ist für einen Pizzakräuterteig vor allem sinnvoll, wenn Sie einen fleischigen Belag wie Salami, Speck oder Parmaschinken nehmen möchten. Einfach den getrockneten Rosmarin in den das Mehl geben, bevor Sie ihn durchkneten. Wenn der Pizzateig einmal durchgeknetet ist, ist es deutlich schwieriger, weil man die Rosmarinnadeln dann unterkneten muss. Eine weitere Variante für Pizzateig mit Rosmarin ist Pizzabrot. Den Teig stellen Sie wie gewohnt her. Allerdings wird der Teig ohne Tomatensauce und Käse gebacken, stattdessen mit Olivenöl beträufelt.
Oregano ist das klassische Gewürz für Pizza. Normalerweise wird getrockneter Oregano auf die fertige Pizza gestreut. Sie können aber auch trockenen Oregano in den Pizzateig kneten.
Basilikum ist der absolute Klassiker als Pizzagewürz. Eine einfache Pizza mit Tomatensauce, Mozarella und Basilikum enthält die drei Farben der italienischen Nationalfarben und ist zudem der italienischen Königin Margherita di Savoia (1851-1926) gewidmet. Näheres zur Entstehung der Pizza Margherita erfahren Sie in Kapitel Pizza im Mittelalter.