В колонках играет - Ха...
а догадаться?Настроение сейчас - Атлична!И.Гете. ЛЕСНОЙ ЦАРЬ (перевод В. А. Жуковского)
Кто скачет, кто мчится под хладною мглой?
Ездок запоздалый, с ним сын молодой.
К отцу, весь издрогнув, малютка приник;
Обняв, его держит и греет старик.
"Дитя, что ко мне ты так робко прильнул?" -
"Родимый, лесной царь в глаза мне сверкнул:
Он в темной короне, с густой бородой". -
"О нет, то белеет туман над водой".
"Дитя, оглянися; младенец, ко мне;
Веселого много в моей стороне:
Цветы бирюзовы, жемчужны струи;
Из золота слиты чертоги мои".
"Родимый, лесной царь со мной говорит:
Он золото, перлы и радость сулит". -
"О нет, мой младенец, ослышался ты:
То ветер, проснувшись, колыхнул листы".
"Ко мне, мой младенец; в дуброве моей
Узнаешь прекрасных моих дочерей:
При месяце будут играть и летать,
Играя, летая, тебя усыплять".
"Родимый, лесной царь созвал дочерей:
Мне, вижу, кивают из темных ветвей". -
"О нет, все спокойно в ночной глубине:
То ветлы седые стоят в стороне".
"Дитя, я пленился твоей красотой:
Неволей иль волей, а будешь ты мой". -
"Родимый, лесной царь нас хочет догнать;
Уж вот он: мне душно, мне тяжко дышать".
Ездок оробелый не скачет, летит;
Младенец тоскует, младенец кричит;
Ездок погоняет, ездок доскакал...
В руках его мертвый младенец лежал.
1818 г.
Johann Wolfgang Goethe "Erlkoenig"
И. Гете "ЛЕСНОЙ ЦАРЬ"
(на немецком языке)
Wer reitet so spaet durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er haelt ihn warm.
"Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?"
"Siehst, Vater, du den Erlkoenig nicht?
Den Erlenkoenig mit Kron` und Schweif?"
"Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif." --
"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schoene Spiele spiel` ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand;
Meine Mutter hat manch guelden Gewand." --
"Mein Vater, mein Vater, und hoerest du nicht,
Was Erlenkoenig mir leise verspricht?"
"Sei ruhig, bleib ruhig, mein Kind!
In duerren Blaettern saeuselt der Wind." --
"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Toechter sollen dich warten schoen;
Meine Toechter fuehren den naechtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein." --
"Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkoenigs Toechter am duestern Ort?"
"Mein Sohn, mein Sohn, ich seh` es genau,
Es scheinen die alten Weiden so grau."
"Ich liebe dich, mich reizt deine schoene Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch` ich Gewalt." --
"Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkoenig hat mir ein Leids getan!" --
Dem Vater grauset`s, er reitet geschwind,
Er haelt in den Armen das aechzende Kind,
Erreicht den Hof mit Muh` und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
1782 г.
И второй текст принадлежит группе Раммштайн... Абажаю это сходство!!!
Dalai Lama
Ein Flugzeug liegt im Abendwind
An Bord ist auch ein Mann mit Kind
Sie sitzen sicher, sitzen warm
Und gehen so dem Schlaf ins Garn
In drei Stunden sind sie da
Zum Wiegenfeste der Mama
Die Sicht ist gut, der Himmel klar
Weiter weiter ins Verderben
Wir muessen leben bis wir sterben
Der Mensch gehoert nicht in die Luft
So der Herr im Himmel ruft
Seine Soehne auf dem Wind
Bringt mir dieses Menschenkind
Das Kind hat noch die Zeit verloren
Da springt ein Wiederhall zu Ohren
Ein dumpfes Grollen treibt die Nacht
Und der Wolkentreiber lacht
Schuettelt wach die Menschenfracht
Weiter weiter ins Verderben
Wir muessen leben bis wir sterben
Und das Kind zum Vater spricht
Hoerst du denn den Donner nicht?
Das ist der Koenig aller Winde
Er will mich zu seinem Kinde
Aus den Wolken tropft ein Chor
Kriecht sich in das kleine Ohr
Aus den Wolken tropft ein Chor
Kriecht sich in das kleine Ohr
Komm her
Bleib hier
Wir sind gut zu dir
Komm her
Bleib hier
Wir sind Bueder dir
Der Sturm umarmt die Flugmaschine
Der Druck faellt schnell in der Kabine
Ein dumpfes Grollen treibt die Nacht
In Panik schreit die Menschenfracht
Weiter weiter ins Verderben
Wir muessen leben bis wir sterben
Und zum Herrgott fleht das Kind
Himmel nimm zurueck den Wind
Bring uns unversehrt zur Erde
Aus den Wolken tropft ein Chor
Kriecht sich in das kleine Ohr
Aus den Wolken tropft ein Chor
Kriecht sich in das kleine Ohr
Komm her
Bleib hier
Wir sind gut zu dir
Komm her
Bleib hier
Wir sind Brueder dir
Der Vater haelt das Kind jetzt fest
Hat es fest an sich gepresst
Wehrt sich jetzt in Atemnot
Doch die Angst kennt kein Erbarmen
So der Vater mit den Armen
Drueckt die Seele aus dem Kind
Diese setzt sich auf den Wind
Und singt:
Komm her
Bleib hier
Wir sind gut zu dir
Komm her
Bleib hier
Wir sind Brueder dir
Komm
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